Anzeiger für Harlingerland Jeversches Wochenblatt

Wie läuft's denn so?

05 Feb 2016
geschrieben von Carsten Reimer
© Jochen Schrievers

Sportvolontär Jens Schipper nimmt mit seiner Laufgruppe - bestehend aus HARLINGER- und WOCHENBLATT-Lesern - beständig an Fahrt auf. Das Sextett will gemeinsam alle sechs Etappen des Ossiloops schaffen. Die Operation Dörlooper ist angelaufen - Zeit für ein erstes Zwischenfazit. 


Jens, Laufanalyse und Gesundheitscheck liegen hinter Euch. Wie läuft’s mit dem Training?

Ich muss zugeben, dass ich persönlich vor den ersten Laufeinheiten schon etwas Bammel hatte. Mittlerweile, sprich fünf Einheiten später – sieht das Ganze schon anders aus: Mir fällt es auf jeden Fall schon mal leichter, sich runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe zu bewegen. Unterwegs macht man dann so nach vier, fünf Kilometern erstmals Bekanntschaft mit dem inneren Schweinhund, der bis Kilometer acht, neun eher ein Freund ist und sich anschließend immer mehr zum Feind entwickelt. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, und der Stimmung innerhalb der Gruppe nach zu urteilen – die anderen auch. 

 

Du bist Fußballer, einer Spezies, der nachgesagt wird, nicht viel mit dem Laufen anfangen zu können – ohne Ball zumindest. Wie sieht das bei Dir aus?

Sagen wir mal so, ich bin nicht der Fußballer, der die meisten Kilometer in einem Spiel abreißt, doch eine erste Entwicklung ist bereits zu erkennen: Die Laufübungen beim Fußballtraining nehme ich seit dem Trainingsstart der Dörlooper-Akton nicht mehr aus einer der hinteren Reihen wahr, sondern gliedere ich mich hinter den Führenden ein. Dies ist übrigens meinen Mannschaftskollegen unter der Dusche aufgefallen. 

 

Deine „Mitläufer“ machen einen gut trainierten Eindruck. Daran, dass alle zum Dörlooper werden, besteht kein Zweifel, oder?

Alle bringen auf jeden Fall den nötigen Ehrgeiz für dieses Vorhaben mit. Jeder trainiert nach seinen Möglichkeiten und wird sich bestmöglich in den verbleibenden drei Monaten auf den Ossiloop vorbereiten. Doch entscheidend ist das, was nachher auf dem Platz ist, sprich in unserem Fall auf der Laufstrecke. Die Belastung ist hoch – sechs Etappen, knapp 65 Kilometer in siebzehn Tagen –, das ist kein Zuckerschlecken. Verletzungen sind zudem nie auszuschließen und erst wenn man alle sechs Etappen ins Ziel gebracht hat, ist man ein Dörlooper.

 

Bis zur ersten Etappe im Mai habt Ihr noch viel Zeit. Wie sieht Euer Programm aktuell aus?

Aktuell liegt der Schwerpunkt auf die Grundlagenausdauer. Bezogen auf die vergangenen Woche standen zwei Läufer über elf Kilometer auf dem Programm nach dem Motto „Wer langsam läuft, läuft länger“. Die dritte Einheit unter der Woche war eine 30-minütige Stabilisationseinheit vor dem Fernseher, bei der die Rumpfmuskulatur gestärkt wird. Am Sonnabend findet dann noch eine gemeinsame Trainingseinheit in der Halle statt, auf dem Trainingsplan steht Stabilisationseinheit und damit ist für die nächsten Tage wohl ein wenig Muskelkater garantiert.


Tags: harlinger, jever, wittmund, wochenblattZurück zur Übersicht

 

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