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Mettcker-Urgestein Horst-Wilhelm Lamberti geht in den Ruhestand

24 Mai 2016
geschrieben von Carsten Reimer
© Carsten Reimer

Als Horst-Wilhelm Lamberti (Bild: vorne rechts) Dienstagmittag in Wittmund in knappen Worten „Auf Wiedersehen“ sagte, endete eine Ära. Am 1. Juli 1969 hatte der Esenser seine Ausbildung als Schriftsetzer im Hause Mettcker begonnen – knapp 47 Jahre später geht er  als Anzeigenleiter des HARLINGER und der Schwesterzeitung WOCHENBLATT. 

 

„Am ersten Tag meiner Arbeit habe ich darüber nachgedacht, ob ich wohl in der kommenden Woche frei bekomme“, sagte Lamberti augenzwinkernd, „da war in Esens nämlich Schützenfest.“ Er bekam seinen Kurzurlaub. Auch diese nette Anekdote dürfte den 62-Jährigen dazu veranlasst haben, immer positiv gestimmt zu sein. „Ich habe im Leben immer nur Glück gehabt“, rezitierte Betriebsratsmitglied Joachim Linnemann die Zwischenbilanz des Ehemanns, zweifachen Vaters und dreifachen Opas, der in seiner Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Corporalschaftsführer der Schützencompagnie in der Bärenstadt aktiv ist. 

 

Brune-Mettcker-Geschäftsführer Robert Allmers würdigte Lamberti als sehr angenehmen Kollegen, bei dem er sich oft Rat geholt habe. „Sie hatten immer gute Ideen“, betonte Allmers, „schade, dass die gemeinsame Zeit nicht weitergeht.“ Darum, wie es nach seinem   Abschied im Betrieb weiterläuft, ist dem scheidenden Anzeigenleiter indes nicht bange: „Ich glaube, dass es trotz der Digitalisierung immer eine Zeitung geben wird.“

Tags: brune-mettcker, harlinger, mitarbeiter, wochenblatt, zeitungZurück zur Übersicht

 

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